Flying Roasters unterwegs in Peru

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Mindestens einmal im Jahr setzt sich einer von uns ins Flugzeug und besucht unsere Partnerkooperativen, von denen wir unsere Kaffees beziehen. Diese Besuche sind besonders wichtig, um die Beziehungen zu vertiefen, zu erfahren, was für die ProduzentInnen wichtig ist und um die hohe Qualität unserer Rohkaffees zu gewährleisten. Wir sind davon überzeugt, dass nur eine gute Zusammenarbeit an allen Enden der Produktionskette einen tollen, hochwertigen Kaffee ermöglicht, den man mit gutem Gewissen genießen kann.

Die erste Etappe der Reise führte mich (Nadine von Flying Roasters) und meine Reisebegleitung (Pingo und Caren von quijote Kaffee) vom 12. bis 16. September nach Peru. Viele von euch sind sicherlich bestens vetraut mit dem peruanischen Kaffee, den ihr aus dem Funky, dem Hummingbird und auch aus dem Blackcap kennt. Im Rahmen von Roasters United importieren wir diesen Kaffee im zweiten Jahr und sind begeistert von der Qualität.

Vor Ort konnte ich mich selbst davon überzeugen, wie die Kooperative Cenfrocafe arbeitet und wie sie es schafft, mit die besten Kaffees in ganz Peru zu produzieren.  Cenfrocafe ist eine relativ große Struktur und alles was in der Spezialitätenkaffee-Branche Rang und Namen hat, arbeitet mit Cenfrocafe zusammen.

 

 

Das Hauptquartier von Cenfrocafe befindet sich ganz im Norden Perus. Hier gibt es eine riesige Lagerhalle und viele Büros für die 18 Angestellten. Da die Ernte gerade ihren Zenit erreicht, gibt es riesige Berge von Kaffee in den Hallen und es ist ein Kommen und Gehen auf dem großen Gelände. ProduzentInnen liefern ihren Kaffee ab, der Kaffee wird sofort gewogen und begutachtet und dann erhalten sie einen Beleg. Sollte der Kaffee von herausragender Qualiät sein, gibt es noch einen Bonus, der am Ende des Jahres ausgezahlt wird. Um die Endverarbeitung des Kaffees kümmert sich die Kooperative. Die Qualität wird durch den Chef-Cupper Alexander geprüft, der bei fast 3000 ProduzentInnen gerade jetzt viel zu tun hat.

Die ProduzentInnen wohnen weit verstreut in den Bergen. Gestern waren wir viele Stunden auf den Kaffeefeldern unterwegs und haben dabei viele von ihnen kennenlernen dürfen. Die Menschen leben hier in sehr einfachen Verhältnissen und es ist unglaublich, wie sie mit viel Sorgfalt, harter Arbeit und ausgeklügelten Systemen solch großartige Kaffees produzieren. Heute werden wir endlich die neue Ernte cuppen können und uns dann am Nachmittag auf den Weg nach Ecuador machen. Hier wird unsere erste Station die Kooperative ACRIM in Zumba sein.

 

 

Ein paar Kaffees der Region konnten wir schon gestern verkosten und die ersten zehn prämieren. Als Teil der Jury und als special guest durfte ich das dann auf der Bühne machen. In dieser Blindverkostung haben die Kaffees von Cenfrocafe den zweiten und dritten Platz belegt (insgesamt waren 29 Kaffees aus der Region im Wettbewerb). Das steigert natürlich die Vorfreude auf das heutige Cupping und auch auf die neue Ernte aus Peru, die von hier Anfang November aufs Schiff gehen wird.

 

Reisebericht Peru und Ecuador: Special Coffee needs Special Producers!

Di, 4. Okt 16.30-18.00 bei uns in der Rösterei

Nadine besucht aktuell unsere Partner-Kooperativen in Peru und Ecuador. Frisch zurück wird sie an diesem Nachmittag berichten, wie die Arbeit in den Kooperativen läuft und was die neue Ernte in unsere Tassen zaubern wird. Natürlich werden auch viele Fotos gezeigt. Ihr habt die Gelegenheit ganz viel über Kaffeeanbau und Solidarischen Handel zu erfahren. Kaffee zum Trinken gibt’s natürlich auch 🙂 Eintritt frei.

 

Eine Antwort

  1. […] wir in der vergangenen Woche Cenfrocafe in Peru besucht haben, sind wir nun weiter nach Ecuador gereist. Nicht weit entfernt von der Grenze […]

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