Fast alle der 309 Mitglieder von Combrifol – „Cooperativa Mixta Regional Brisas de la Frontera Limitada“ – sind indigene Lencas. Viele der Kaffeeproduzenten leben in Nahuaterique, dem Grenzgebiet zu El Salvador, eine arme und infrastrukturell vernachlässigte Region. Dieses Gebiet hat eine ganz besondere Geschichte, unter der die Einwohner bis heute leiden: Ursprünglich gehörte es zu El Salvador und wurde 1992 mit einem Urteil des Internationalen Gerichtshofes Honduras zugeschlagen. Es entstand eine Region, für die sich der honduranische Staat nicht wirklich zuständig fühlte und die ohnehin nach langen Jahren des Bürgerkrieges kaum noch funktionierende Infrastruktur hatte. So ist z.B. die Wasser- und Stromversorgung unzureichend und auch ein Schulbesuch für die Kinder ist nicht immer gesichert.

Im Durchschnitt bewirtschaften die Mitglieder 1 bis 4 Hektar mit Kaffee und auf weiteren Flächen wachsen Mais, Bohnen und Obst. Von der Kooperative werden viele Workshops und Fortbildungen angeboten – im sozialen Bereich, aber auch zu Bio-Anbau und Landwirtschaft. Seit 2016 arbeiten wir mit Combrifol zusammen und versuchen gemeinsam jährlich die Qualität des Kaffees zu verbessern.

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Höhe: 1.200m – 1.900m
Anbaugebiet: Nahuaterique, Marcala, Yarula and Santa Elena
Varietäten: Catuai, Bourbon, Typica, Lempira, Pache
Website: www.combrifol.blogspot.de/

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