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Espresso „Jocotoco“

5 von 5 basierend auf einer Kundenbewertung
(1 Kundenrezension)

6,90 13,30 

Grundpreis 23,80 24,80  / kg

Lieferzeit: ca. 2-3 Werktage

Ein seltener Vogel

Pro Kilogramm verkauften Kaffees zahlen wir 2 € für die Ausweitung der Naturreservate in Ecuador. Dieser Betrag wird von Rainforest Trust, dem Partner der Jocotoco Stiftung, verdoppelt, so dass die Stiftung 4 € pro Kilogramm Kaffee für den Schutz der Artenvielfalt in Ecuador einsetzen kann.

Bio-zertifiziert und direkt gehandelt.

Ganze Bohne

Art.-Nr.: 0064 Kategorie: Schlüsselwort:

Beschreibung

Erst Ende der 90er Jahre wurde der Jocotoco im Süden Ecuadors entdeckt. Dieser vom Aussterben bedrohte Vogel lebt nur in einer ganz bestimmten Region im Nebelwald, auf einer Fläche, die gerade mal so groß ist wie Berlin. Die Artenvielfalt in Ecuador ist stark bedroht, denn das Land weist die höchste Abholzungsrate in Südamerika auf. Im Westen des Landes verschwanden Wälder innerhalb der letzten 70 Jahre fast vollständig und mit ihnen die erstaunliche Vielfalt von Tieren und Pflanzen.

Auch der Lebensraum des Jocotoco ganz im Süden des Landes ist in Gefahr. In dieser Region befindet sich die Kooperative Apecap, von der wir seit vielen Jahren den Rohkaffee beziehen. Beim letzten jährlichen Besuch sind wir dem Jocotoco begegnet und es entstand sofort die Idee den Schutz dieses Vogels zu fördern.

Gemeinsam mit der Jocotoco Stiftung sollen nun verbleibende Lebensräume geschützt werden. Pro Kilogramm verkauften Kaffees zahlen wir 2 € für die Ausweitung der Naturreservate in Ecuador. Dieser Betrag wird von Rainforest Trust, dem Partner der Jocotoco Stiftung, verdoppelt, so dass die Stiftung 4 € pro Kilogramm Kaffee für den Schutz der Artenvielfalt in Ecuador einsetzen kann.

Die Jocotoco Stiftung verfügt über 160 km² Fläche, die auf elf verschiedene Reservate verteilt sind. Mit den verdoppelten Geldern sollen weitere Gebiete geschützt und wiederaufgeforstet werden. Aufgrund von intensiven Schutzmaßnahmen hat die Jocotoco Stiftung verschiedene Tier- und Pflanzenarten vor dem Aussterben gerettet. Viele Orchideen-, Frosch- und einige Vogelarten kommen nur in den Reservaten vor. So auch der namensgebende Vogel, die Jocotoco Ameisenpitta und der Tapichalaca Frosch, der ebenfalls nur in demselben winzigen Nebelwald vorkommt.

Um die natürlichen Ökosysteme wiederherzustellen, hat die Jocotoco Stiftung mehr als 1 Million einheimischer Bäume gepflanzt. Diese Aufforstungen verbessern die Lebensbedingungen in den umliegenden Gemeinden, indem der Landbevölkerung mehr und saubereres Wasser zur Verfügung steht. Aufgrund der positiven Effekte der Aufforstungen arbeitet die Jocotoco Stiftung inzwischen weit über die Grenzen der eigenen Reservate hinaus. So werden Bäume auf Kaffeeplantagen und entlang von Flüssen gepflanzt, um Lebensräume wieder zu erschaffen und miteinander zu vernetzen.

Die schöne Zeichnung des Jocotocos stammt von Danielea Paez.

 

100 % Honduras Arabica  (50% Comsa, washed und 50% Combrifol, natural)

In der Tasse:

Milde Säure, Schokolade, feine Fruchtnoten und tolles samtiges Mundgefühl.

Empfohlen für:

Der Jocotoco fünktioniert besonders gut im Siebträger, Herdkännchen und Vollautomat.

 

Ganze Bohnen:

Wir verkaufen unsere Kaffees ungemahlen als ganze Bohnen, damit du den Kaffee so frisch wie möglich zubereiten kannst. Nur das Mahlen nach Bedarf ermöglicht den vollen Aromatransfer in die Tasse. Schon nach 30 Minuten an der Luft hat gemahlener Kaffee einen großen Teil seiner Aromen verloren. Weitere Informationen in unseren FAQs.

Solltest du keine Mühle haben, ist es aber auch möglich, dass wir dir den Kaffee bei uns mahlen. Das kannst du beim Bestellvorgang unter „Anmerkungen zur Bestellung“ angeben.

 

1 Kundenbewertung für Espresso „Jocotoco“

  1. 5 von 5

    (Verifizierter Besitzer):

    »Eigentlich« wäre es ja hinreichend, zu sagen, daß dieser Kaffee seit dem Kennenlernen in JEDER Bestellung bei den Fliegenden mit im Paket liegt, obwohl auch andere Mischungen sehr wohl munden … und Abwechslung bekanntlich das Leben süß macht. Nutzt nix, es ist einfach – eindeutig! – mein Lieblingszeug.
    Schmeckt »rund und gesund« – grins.

    Offenlegung: ich bin ein fauler Vollautomaten-Fuzzi, ein FFF.

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APECAP, Ecuador

Der Rohkaffee des „Jocotoco“ kommt von der Jugendgruppe der Kooperative APECAP aus Ecuador.

Seit 2015 gibt es bei APECAP eine eigene Jugendgruppe innerhalb der Kooperative. Während viele der Kaffeebauern weit über 50 Jahre alt sind und in den Anbaugebieten mit Landflucht und Perspektivlosigkeit gekämpft wird, geht die APECAP einen gänzlich neuen Weg. Die eigene Jugendgruppe hat bereits 160 Mitglieder, von denen die Hälfte schon eigenständig ihren Kaffee produziert. In acht der zwanzig APECAP-Basisgruppen haben sich eigene Jugendkommitees gegründet, die jeweils einen Koordinator in den Jugendrat wählen. Die acht Koordinatoren im Jugendrat kommen jeden Monat zusammen und entsenden eine Person in den Rat der APECAP. Auf diesen ebenfalls monatlichen Versammlungen des Rats vertritt die Person die Jugendorganisation mit vollem Stimmrecht. Um mit dem Anbau zu beginnen, erhalten die Jugendlichen ein Viertel Hektar Land von ihren Eltern oder durch Zukauf, was ihnen ein Jahreszusatzeinkommen von 1500-1800 Dollar ermöglichen soll. Wie alle Mitglieder der APECAP bauen auch sie ausschließlich Biokaffee in Mischkulturen und im Schattenbaumanbau an. Der Kaffee wird separat eingelagert und über die APECAP vertrieben.

Höhe: 1.300m – 1.900m
Anbaugebiet: Zumba, Rio Mayo
Verarbeitung: Arabica, gewaschen, manuelle Ernte und Aussortierung
Website: www.facebook.com/Apecap-759228067466575/

 

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