Die Kooperative APECAP befindet sich im Süden Ecuadors nahe der Grenze zu Peru und wurde im Jahr 1999 gegründet. Sie hat heute 300 Mitglieder in 20 Basisgruppen, was in etwa 25 % der Kaffeebauern in der Region entspricht. Die Kooperative ist genossenschaftlich organisiert, trifft ihre Entscheidungen basisdemokratisch und wählt regelmäßig ihre Vertreter. APECAP bietet ihren Mitgliedern eine gemeinsame Verarbeitung, interne Fortbildungen, exzellente Qualitätskontrollen, Gesundheitsvorsorge und eine Kreditvergabe mittels eigener Bank.

Seit 2015 gibt es bei APECAP eine eigene Jugendgruppe innerhalb der Kooperative. Während viele der Kaffeebauern weit über 50 Jahre alt sind und in den Anbaugebieten mit Landflucht und Perspektivlosigkeit gekämpft wird, geht die APECAP einen gänzlich neuen Weg. Die eigene Jugendgruppe hat bereits 160 Mitglieder, von denen die Hälfte schon eigenständig ihren Kaffee produziert. In acht der zwanzig APECAP-Basisgruppen haben sich eigene Jugendkommitees gegründet, die jeweils einen Koordinator in den Jugendrat wählen. Die acht Koordinatoren im Jugendrat kommen jeden Monat zusammen und entsenden eine Person in den Rat der APECAP. Auf diesen ebenfalls monatlichen Versammlungen des Rats vertritt die Person die Jugendorganisation mit vollem Stimmrecht. Um mit dem Anbau zu beginnen, erhalten die Jugendlichen ein Viertel Hektar Land von ihren Eltern oder durch Zukauf, was ihnen ein Jahreszusatzeinkommen von 1500-1800 Dollar ermöglichen soll. Wie alle Mitglieder der APECAP bauen auch sie ausschließlich Biokaffee in Mischkulturen und im Schattenbaumanbau an. Der Kaffee wird separat eingelagert und über die APECAP vertrieben.

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Höhe: 1.300m – 1.900m
Anbaugebiet: Zumba, Rio Mayo
Verarbeitung: Arabica, gewaschen, manuelle Ernte und Aussortierung
Website: www.facebook.com/Apecap-759228067466575/

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