„Schwarze Katze“, Soli-Espresso 250g

5 von 5 basierend auf 2 Kundenbewertungen
(2 Kundenrezensionen)

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Coffee to go… FORWARD!

Mit einer Tasse Kaffee die Föderation gewerkschaftlicher Kollektivbetriebe (Union Coops) unterstützen.

Art.-Nr.: 0035

Beschreibung

Kollektives Wirtschaften ist kein kalter Kaffee. Immer mehr tun es. Bewusst – und mit Genuss: Derzeit formiert sich eine Föderation gewerkschaftlich organisierter Kollektivbetriebe (Union Coops). Diese möchte dazu beitragen, eine Alternative zu Fremdbestimmung, Profitmaximierung und Ausbeutung zu schaffen. Der Soli-Espresso „Schwarze Katze“ soll diesen Prozess unterstützen. Ein Euro jeder verkauften Packung geht an die entstehende Föderation.

Die „Schwarze Katze“ ist ein dunkel gerösteter klassischer Espresso der Premium-Qualität. Mit Aromen von Bitterschokolade, gerösteter Haselnuss, einem lebendigen, kräftigen Körper und erstklassiger Crèma. Produziert von diesen Kooperativen aus Honduras, Guatemala und Ecuador:

  • 50 % Honduras, Kooperative COMSA, Arabica natural
  • 20 % Guatemala, Kooperative Amnsi, Arabica washed
  • 30 % Ecuador, Kooperative Rukullakta, Robusta washed

Direkt importiert und von uns geröstet.

Unterstütze den Gründungsprozess mit diesem Kaffee. Beteilige Dich mit deinem Kollektiv an der Föderation.

Weitere Informationen auf den Seiten der FAU Berlin und im Konzept zu Gewerkschaftlichen Kollektivbetrieben.

 

2 Kundenbewertungen für „Schwarze Katze“, Soli-Espresso 250g

  1. 5 von 5

    :

    Guter Kaffee, gute Sache 🙂

  2. 5 von 5

    :

    So schmeckt mir die Revolution!

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COMSA

Die Organisation „Café Orgánico Marcala S.A.“ (COMSA) wurde am 13. Dezember 2001 als kleinbäuerliche Gesellschaft gegründet. Zurzeit sind 614 Mitglieder bei COMSA registriert, darunter 164 Frauen und 450 Männer. Die Mehrzahl der Mitglieder gehört zur indigenen Gruppe der Lenca. COMSA ist keine Kooperative im herkömmlichen Sinne, sondern eine demokratische Aktiengesellschaft. Alle Mitglieder müssen die für die Fairtrade- und Bio-Zertifizierung erforderlichen Kriterien erfüllen und mindestens über eine COMSA-Aktie á 100 lempiras - entspricht etwa 4 Euro – verfügen. Unabhängig vom Aktienanteil hat aber jedes Mitglied nur eine Stimme, so dass COMSA de facto wie eine Kooperative funktioniert.

Aktuell vermarktet COMSA 2.700 Tonnen Rohkaffee, die ein Tassenprofil mit folgendem einzigartigen Charakter haben: zitrus-florale Säure und Duft, Geschmack nach Pfirsich und wilden Brombeeren.
Zur Verarbeitung dieses Produktionsvolumens verfügt COMSA über eigene Einrichtungen für die Nassverarbeitung und Trocknung. Der Kaffee ist in Honduras und Europa biozertifiziert und wird dementsprechend sorgfältig angebaut.

 

Amnsi

Nach dem Ende des über 30 Jahre andauernden Bürgerkrieges in Guatemala entschied sich eine aus Santiago Attitlán stammende Gruppe von Ex-Guerilleros für einen Neuanfang mit einer gemeinsamen Kooperative. Damit sollten die Ideale, für die sie einst gekämpft hatten, in einem zivilen Leben weitergeführt werden. Die Organisation, die sie dafür gründeten nannten sie AMNSI – „Asociación Maya Nuevo Sembrador Integral“. Dies bedeutet in etwa: „Vereinigung der neuen organisch arbeitenden Maya-Landwirte“. Nach intensiver Diskussion entschied sich die Kooperative schließlich, sich dem Anbau von Kaffee zu widmen, denn der Atitlán-See ist eine der besten Kaffeeanbauregionen in Zentralamerika.

Mit der 1999 schließlich offiziell gegründeten Kooperative erhielten nicht nur die heute 60 Mitgliedsfamilien eine neue Lebensgrundlage, sondern es wurde zugleich auch ein Beitrag für die Unterstützung der gesamten Gemeinde geleistet. Dazu sagt Diego Tacaxoy, der derzeitige Repräsentant von AMNSI: „Mit der Idee der Gründung einer Kaffee-Kooperative beabsichtigten wir einen gerechteren Preis für alle Kaffeebauern der Region zu erzielen.“

 

Rukullakta

Rukullakta – „altes Volk“ – liegt im Amazonasbecken von Ecuador in der Nähe von Tena. Hier hat sich 2006 die Organisation der „Pueblo Kichwa de Rukullakta“ (PKR) aus 17 indigenen Gemeinden formiert, die ihre Produkte nun kooperativ und direkt verkaufen. Gemeinsam fördern sie den Anbau und die Produktion von hochwertigem gewaschenem Qualitätskaffee, achten dabei auf die Einhaltung ökologischer Kriterien und bewirtschaften ihre Felder im Einklang mit der Natur nach dem Chakra-Prinzip. In Rukullakta gibt es hervorragend ausgestattete Produktionsanlagen, in denen der Kaffee gewaschen, von Hand sortiert und in 6 Zelten getrocknet wird. Letztere braucht es hier auch, denn es regnet jeden Tag. Wir finanzieren diesen Kaffee im April eines jeden Jahres mit 60% vor.