Es gibt noch viel zu tun!

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Clara Zetkin hat vor über 100 Jahren den Internationalen Frauentag „erfunden“: Auf der sozialistischen Frauenkonferenz 1910 in Kopenhagen hatte sie vorgeschlagen, einen Tag für die Frau zu schaffen – zum Kampf für das Frauenwahlrecht und für Gleichberechtigung. Beim Anbau von Kaffee bis hin zum Ausschank in den Cafés spielen Frauen natürlich auch eine wichtige Rolle und wir wollen den heutigen Tag zum Anlass nehmen diese Teilhabe besonders zu würdigen und zu unterstützen.

Gerade in Kaffeeländern wie Mexiko, Guatemala oder Honduras ist dies nämlich keinesfalls selbstverständlich, Frauen leben in Armut, haben kaum Zugang zu Grundbesitz und allein in Mexiko wird alle dreieinhalb Stunden eine Frau ermordet.

Es ist Teil unserer Arbeit und unseres Verständnisses von einer gerechteren Welt, Frauen in ihren Tätigkeiten – sei es auf dem Kaffeefeld oder hinter der Bar eines Cafés – zu unterstützen. Ein Schritt hin zu besseren Verhältnissen ist der Kauf und Konsum fair und direkt gehandelten Kaffees: Somit können Einzelpersonen und auch Röstereien durch ihre Kaufentscheidungen soziale und ökologische Prioritäten setzen und konkrete Alternativen stärken.

Es gibt einen tollen Film von Equal Exchange der aufzeigt, in welchen verschiedenen Bereichen Frauen in der gesamten Kaffeebranche arbeiten und wie wichtig und teilweise hart erkämpft diese Arbeit ist. In dem Film wird auch das Comsa-Mitglied Maria Dolores Zelaya interviewt, die davon berichtet, wie sie ihrem Mann ein Stück Land zum eigenen Anbau abgerungen hat.

 

Women in Coffee: Short Documentary from Equal Exchange on Vimeo.

 

 

 

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