Für unsere Kaffeerösterei beziehen wir den Rohkaffee ohne Zwischenstationen direkt von den erzeugenden Kooperativen, die mit ihrem Wissen um den Kaffeeanbau unsere hochwertigen Kaffees erst möglich machen: keine Zwischenhändler, keine Kaffeebörsen. Dies stellt sicher, dass der bezahlte Preis vollumfänglich bei den ProduzentInnen ankommt. Tragfähige Unterstützungsstrukturen und ein intensiver Austausch mit den ProduzentInnen des Rohkaffees sind dabei ein zentraler Baustein in unserem Konzept des direkten Handels – unser Verständnis von fairem Handel – faire Preise und eine enge Zusammenarbeit mit den Kooperativen.

Um dies zu realisieren, haben wir uns mit anderen Kaffeeröstereien aus ganz Europa im Netzwerk Roasters United zusammengeschlossen und kaufen den Rohkaffee gemeinschaftlich ein. Wir teilen uns jedoch nicht nur die Importe, sondern auch das geballte Wissen und arbeiten auch in der Qualitätssicherung, im Wissenstransfer und bei den Kooperativenbesuchen eng zusammen.

 

Unsere Importstandards

  • Wir arbeiten ausschließlich mit kleinen bis mittelgroßen demokratisch organisierten Kooperativen zusammen.
  • Wir garantieren den Kooperativen einen Mindestpreis von 2,75 $ pro Pfund Rohkaffee. Der Fairtrade-Preis liegt aktuell bei 1,40 $ pro Pfund.
  • Gemeinsam mit den Kooperativen arbeiten wir kontinuierlich an der Qualität des Kaffees.
  • Wir finanzieren die Ernten bis zu 100 % vor. Für diese Finanzierung nehmen wir keine Zinsen und ermöglichen den ProduzentInnen die Kosten zur Erntezeit zu decken.
  • Wir sind persönlich einmal im Jahr vor Ort und besprechen aktuelle Entwicklungen.
  • Wir fördern den ökologischen Anbau – die meisten der Kooperativen sind bio-zertifiziert, alle arbeiten ökologisch nachhaltig.
  • Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit.
  • Wir etablieren langfristige tragfähige Beziehungen mit den Kooperativen.
  • Wir unterstützen Projekte und Initiativen in den Anbaugebieten.
  • Wir importieren nicht von Einzelfarmen oder Großfarmen, da uns die breite Verteilung von Wohlstand und Wissen sehr wichtig ist.
  • Wenn Microlots aus der Kooperative entnommen werden, müssen sie über die Kooperative vermarktet werden, da sonst die Gefahr der Entsolidarisierung besteht. So kommt der höhere Preis allen zugute und die anderen ProduzentInnen werden ermuntert, ebenfalls höhere Qualitäten zu erreichen.
  • Bei unseren Besuchen sprechen wir immer auch über Qualitätsentwicklungen und weisen darauf hin, dass dies, unabhängig von den schwankenden Zuschlägen für Bio-Anbau oder Fairtrade-Zertifizierung, ein wichtiger Garant für die zukünftige Vermarktung ist.