Wir vergewissern uns, dass der Anbau ökologisch sinnvoll geschieht. Das zeigt sich in Form von Verzicht auf chemisch-synthetische Hilfsmittel und Gentechnik, aber auch in der Fokussierung auf Kultivierung in Mischkulturen. Dies kommt dem Boden zugute, weil eine geringere Erosion stattfindet und er nicht einseitig belastet wird, aber auch den Pflanzen, die im gegenseitigen Schatten gedeihen können. So bleiben mehr Lebensräume erhalten, als im Plantagenanbau, was sich sehr positiv auf die Artenvielfalt auswirkt. Und die ProduzentInnen gewinnen dadurch Lebensmittel zur Selbstversorgung oder zur Erweiterung ihres Angebots. Alle unsere Rohkaffees werden von Hand geerntet.

Alle unsere Kaffees sind ökologisch angebaut und auch zertifiziert. Ohne Zertifikat ist einzig der Robusta aus Ecuador, der im sehr artenreichen, traditionell indigenem sog. Chakra-Prinzip angebaut ist. Seit dem Jahr 2016 sind wir auch als Rösterei biozertifiziert und verkaufen den Großteil unserer Kaffees mit Bio-Siegel.

 

Der Klimawandel hat einen großen Einfluss auf den Kaffeeanbau: Er erschwert die Anbaubedingungen in den Herkunftsländern, kann für einzelne KaffeeproduzentInnen existenzbedrohend sein und wirkt sich auf die Biodiversität aus. Die Emissionen, die den Klimawandel begünstigen, werden zum großen Teil an unserem Ende der Handelskette ausgestoßen, insbesondere bei Flugreisen und im Vertrieb. Daher haben wir ein besonderes Augenmerk auf unsere eigene ökologische Nachhaltigkeit und versuchen unseren Energieverbrauch kontinuierlich zu reduzieren.

Das wir selbst Ökostrom benutzen, den Müll trennen und unsere Druckprodukte klimaneutral mit CO²-Ausgleich herstellen lassen, versteht sich von selbst. Doch wir wollen in den nächsten Jahren versuchen, so wenig Müll und CO² wie möglich zu produzieren. Wir bieten unsere Kaffees auch im Pfandeimer an und schon jetzt könnt ihr eure gebrauchten Kaffeebeutel zu uns bringen, die wir in der Zero-Waste-Box sammeln.